Gartenplanung ist die halbe Ernte! - 02. Januar 2019

Ein bisschen Zeit für die Gartenplanung zu investieren ist unglaublich wertvoll: die Beete können optimal eingeteilt und die Aussaaten gestaffelt werden. Somit sorgt man nicht nur für gesunde Pflanzen, sondern verhindert auch, dass die Ernte genau auf die Ferien fällt!

1. Gartentyp: wird es dieses Jahr eher blumig, oder soll eine reiche Gemüseernte her? Hochbeet, Bauerngarten oder ein grosser Topf auf dem Balkon? Mit einer guten Sortenwahl und guten Bio-Sämereien wächst überall etwas.

2. Gartengrösse: Bei knapper Fläche müssen Kompromisse gemacht werden, da lohnt es sich, auf ertragreiche Arten zu setzen. Stangenbohnen, Tomaten und Gurken können in die Höhe gezogen werden und optimieren den Platz. Schnellwachsendes Gemüse wie Spinat, Schnittsalat und Radiesli werden gestaffelt gesät und geerntet.

3. Zeit und Schwierigkeitsgrad: wie viel Zeit werden Sie Ihrem Garten widmen? Planen Sie eine realistische Dauer ein, am besten ein fester wöchentlicher Termin. So werden Sie nicht überwuchert und können Ihre Kulturen gesund halten.

4. Klima: Ihr Standort hat einen grossen Einfluss auf Ihren Garten. In höheren Lagen mit kurzer Vegetationsdauer gibt es Einschränkungen. Mit Vlies oder einem Gewächshaus lässt sich die Saison verlängern, letzteres schützt in einem feuchten Klima auch vor Regen.

5. Bodentyp: Schwere, steinige Böden sind für Wurzelgemüse wenig geeignet. Überprüfen Sie Ihren Bodentyp, richten Sie Ihre Kulturen danach, oder düngen Sie bei Nährstoffmangel.

6. Sonne: von LICHT ernähren sich Ihre Pflanzen. An schattigen Lagen können Sonnenanbeter wie Aubergine oder Tomaten mit dem besten Willen nur beschränkt wachsen. Berücksichtigen Sie dies bei Ihrer Gartenplanung.

Sobald Sie alle diese Fragen beantwortet haben, können Sie einen Gartenplan zeichnen wie zum Beispiel dieser hier. Wir wünsche schon jetzt ganz viel Erfolg im Garten und erfolgreiche Ernten mit unseren Biosamen!

Gartenplanung ist die halbe Ernte!