Mischkultur: Zuckermais, Randen, Edamame - 16. April 2019

Wir kennen nur wenige so gute Gärtnerinnen wie Marianne. Jedes Jahr versucht sie unzählige neue Sorten und Kombinationen in ihrem Garten, und auch in der Küche werden ständig neue Rezepte getestet. Mit ihrer Mischkultur mit Randen-Mais-Soja hatte sie dieses Jahr besonders Erfolg, und erlaubt uns freundlicherweise, diesen Geheimtipp weiter zu geben.

Um den 20. Mai wird ein 120 cm breites Gartenbeet fein zubereitet. In der Mitte werden in einer Reihe alle 50 cm vorgezogene Zuckermais-Setzlinge «Golden Bantam» gesetzt. Zwischen dem Mais wird in der selben Reihe alle 5–6 cm eine Sojabohne «Schwarze Hokkaido» gesät.

Links und rechts der Mittelreihe werden je eine Reihe Randen «Cylindra» und/oder «Rote Kugel» gesät.
Der Zuckermais wächst schnell in die Höhe, und liefert aber Mitte August die goldgelben, süssen Kolben. Dazu gibt’s feines Edamame: die unreifen Soja-Bohnen werden fortlaufend geerntet und in Salzwasser kurz gekocht. Die abgeernteten Maispflanzen können entfernt werden. Reife, harte Sojabohnen können getrocknet verwendet werden, z. B. für Tofu. Ab September gibt es Rande in Hülle und Fülle.

Mischkultur: Zuckermais, Randen, Edamame