Urban gardening: so wird's gemacht! - 23. Mai 2018

Während seiner Nachhaltigkeitswoche widmet sich die Zeitung "Le Temps" den Themen Biodiversität, Landwirtschaft und urbanes Gärtnern.

Im Rahmen unseres "Stadtgmüesler"-Projekts haben wir mit Unterstützung des Bundesamts für Landwirtschaft verschiedene bepflanzte Paletten auf die Terrasse der Redaktion installiert.

Im Anleitungsvideo von "Le Temps" (leider nur auf Französisch) zeigen wir Tips, wie solche urbane Gärten am besten installiert werden.

Das benötigte Material:

- Grosse Pflanztröge, z.B. SBB-Palleten. Je grösser das Erdvolumen, desto besser!

- Plastikfolie, um das innere des Pflanztrogs auszukleiden. So wird verhindert, dass schmutziges Wasser auf den Balkon Ihres Nachbarn fliesst!

- Blähton, der als Wasserpuffer fungiert, und verhinder, dass die Wurzeln in Staunässe liegen.

- Ein Bauvlies, das verhindert, dass die Erde in den Blähton ausgewaschen wird.

- Gute Pflanzerde, und natürlich Setzlinge und Bio-Samen!

 

Füllen Sie das mit Plastik ausgekleidete Palett zu einem Drittel mit Blähton. Decken Sie diesen mit dem Vlies ab, und füllen Sie die letzten zwei Drittel mit Erde.

In ein Standard-SBB-Palett können 4-6 grössere Pflanzen wie Tomaten, Aubergine, Paprika, Gurken oder Kürbisse gepflanzt werden. Vorzugsweise in die Ecken, so dass Sie in der Mitte noch genügend Platz für raschwachsende Saaten haben, wie z.B. Radiesli, Schnittsalat etc.

Und selbstverständlich können Sie basilikum, Thymian, Rosmarin und andere Kräuter setzen, damit es genügend Kräuter für die Küche hat!

Urban gardening: so wird's gemacht!